Datenbanksysteme: Konzepte und Modelle by Prof. Dr. rer. pol Gunter Schlageter, Prof. Dr. rer. nat.

By Prof. Dr. rer. pol Gunter Schlageter, Prof. Dr. rer. nat. Wolffried Stucky (auth.)

Das Gebiet der Datenbanksysteme durchläuft in den letzten Jahren eine geradezu stürmische section der Entwicklung, so daß es sicher­ lich nicht unproblematisch ist, zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Buch über Datenbanksysteme zu schreiben. Andererseits hat das Ge­ biet inzwischen einen solchen Umfang angenommen - und zugleich ha­ ben sich einige Konzepte ausreichend durchgesetzt -, daß für den­ jenigen, der sich mit dem Gebiet etwas ausführlicher befassen will, dringend eine systematische, auf das Wesentliche beschränkte Ein­ führung benötigt wird. Dieser Versuch wird mit dem vorliegenden Buch unternommen. Wir sind uns darüber im klaren, daß die Stoffauswahl und Tiefe der Behandlung der einzelnen Fragen beim Umfang eines solchen Buches etwas willkürlichen Charakter haben muß. Ziel conflict es, die wesent­ lichen, weithin anerkannten Konzepte herauszuarbeiten, dabei aber zugleich einen überblick über den Kernbereich des Gesamtgebietes zu geben; einige der jüngsten, noch unsicheren Entwicklungen sind nur angedeutet, Randentwicklungen oder sehr in die Zukunft reichen­ de Ideen konnten nicht vorgestellt werden. Entsprechend dem Wissensstand auf dem Gebiet konnten auch in die­ sem Buch nicht alle Fragen in gleicher Tiefe behandelt werden. Während einige Probleme sehr genau untersucht und verstanden und mit formalen Methoden beschreibbar und analysierbar sind, müssen andere Problemkreise mehr verbal und intuitiv diskutiert werden. Wir haben uns jedoch bemüht, soweit als möglich gängige, aber un­ scharfe Konzepte exakt zu definieren. Das Buch ist in sich abgeschlossen und setzt keine besonderen Ma­ thematik- oder Informatikkenntnisse voraus.

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In Datenbanksystemen werden Daten immer so "formatiert", daß für die abgespeicherten Daten eine feste Anordnung der Attribute definiert ist. h. A ist ~dent~n~z~e~end für E. B => e = e' Im allgemeinen gibt es für einen Entity-Typ mehrere Schlüssel. Einer dieser Schlüssel kann von vornherein als sog. P~~ma~~chtü~­ ~et ausgezeichnet sein: er identifiziert ein Objekt während seiner ganzen Lebenszeit im System, sein Wert kann nicht geändert werden - eine Änderung des Wertes würde bedeuten, daß ein anderes Objekt entsteht.

Abb. andere Sicht 35 I). Zusätzlich bestehen Beziehungen zwischen den Entities "Angestellter" und "Ang-Pro" sowie "Projekt" und "Ang-Pro", beide aber nun ohne Attri but (vgl. Abb. 1). 3. Neben Beziehungen zwischen zwei Entities sind auch Beziehungen zwischen drei und mehr Entities möglich. So erhalten wir durch eine kleine Abänderung unseres Unternehmens aus Abb. 1 die Beziehung Projekt-Bautei1-Lieferant (vg1. Abb. 1): die konkrete Beziehung (p;b;l) besagt, daß der Lieferant 1 Bauteil b zur Verwendung für Projekt p liefert.

2. Die Unterscheidung von Entities und Beziehungen ist eigentlich recht willkürlich; das, was Entity und was Beziehung ist, wird ausschließlich vom Beobachter der realen Welt, vom "Modellbauer" festgelegt. So kann der eine Beobachter etwa das oben beschriebene Modell in genau dieser Form sehen. Ein anderer kann sich denselben Sachverhalt der realen Welt so modellieren, daß er zusätzlich zu den Entities "Angestellter" und "Projekt" ein Entity "Ang-Pro" hat. 1: Beispiel-Unternehmen (vgl. Abb. andere Sicht 35 I).

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